Seit drei Tagen (Baubeginn: Donnerstag, 16. Juli 2026) war die Spezialtiefbaufirma Keller aus Baden-Baden mit einem 65 Tonnen schweren Großdrehbohrgerät auf der Baustelle im Einsatz. Insgesamt 16 Bohrpfähle mit einem Durchmesser von 90 Zentimetern entstanden im Abstand von rund 2,8 Metern und bildeten das Fundament der neuen Brücke. Der Baugrund aus Schluff und Lehm machte eine Tiefgründung erforderlich; tragfähiger Mergel wurde erst ab fünf bis sechs Metern Tiefe erreicht. Zwölf der Pfähle erhielten einen Bewehrungskorb aus Stahl, vier blieben unbewehrt. Das Bohren eines einzelnen Pfahls dauerte rund zwei Stunden; anschließend wurde er im Kontraktorverfahren mit mehr als fünf Kubikmetern Beton verfüllt. Die Pfahlgründung wurde gegen Ende der darauffolgenden Woche planmäßig abgeschlossen.
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Quelle: DWD/Brightsky · Wert um 12:00 Uhr